Gefahrguteinsatz in Verladebahnhof

01.10.2016 06:48:53 | Max Delvaux
Im Verladebahnhof zwischen Bettemburg und Düdelingen war in der Nacht zum Samstag eine geringe Menge einer Flüssigkeit ausgetreten. Verletzt wurde niemand.

Gegen 23:40 Uhr wurden beide HLF 2 1 der Einsatzzentren Bettemburg und Düdelingen zum Bahnhofsgelände alarmiert. Mitarbeiter hatten hier einen merkwürdigen Geruch bemerkt.

Ein Erkundungstrupp unter schwerem Atemschutz konnte feststellen, dass aus einer Zisterne eine Flüssigkeit tröpfchenweise austrat. Daraufhin entschied sich die Einsatzleitung, die Alarmstufe zu erhöhen. Nachalarmiert wurden:
  • ein HLF sowie ein WLF mit Abrollbehälter "Chemie" der Berufsfeurewehr,
  • ein Einsatzleitwagen 2 1 (Einsatzzentrum Düdelingen)
  • ein ULF 1 1 (Einsatzzentrum Bettemburg)
  • ein Rettungswagen (Einsatzzentrum Bettemburg)
Alarmierung: Sauvetage
Datum: 30.09.2016
Zeit: 23:39
Einsatztyp: T 1 -> G 1
Einsatzort: Güterbahnhof
Einsatzkräfte: 16
Fahrzeuge:       
Unterstützung: CID
BF Lux
Polizei
Ein Sicherheitsperimeter wurde eingerichtet, der Zugverkehr nach Frankreich und Düdelingen unterbrochen sowie sämtliche Arbeiten im Verladebahnhof eingestellt. 

Um das Leck zu schließen, musste ein Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr unter Vollschutz vorgehen, um unter dem Waggon die nötigen Arbeiten durchführen zu können. Deshalb wurde eine Schnelldekontamination errichtet.

Da die Flüssigkeit hochentzündlich war, waren 2 Rettungstrupps unter Atemschutz in Angriffsbereitschaft, um im Brandfall schnell eingreifen zu können.

  

Nachdem das Leck verschlossen war, konnte die Einsatzstelle zurückgebaut werden und der Einsatz nach rund 6 Stunden beendet werden.

  

Vor Ort waren:
  • das Einsatzzentrum Bettemburg mit HLF 2 1, ULF 1 1, MZFA 2 1, MTW 2 und 2 Rettungswagen sowie 16 Mann
  • das Einsatzzentrum Düdelingen mit HLF 2 1 und dem Einsatzleitwagen (9 Mann)
  • die Berufsfeuerwehr mit HLF 1 und WLF (6 Mann)
  • die Polizei






Fotos: CIBETT