Hausbrand rue J. F. Kennedy

09.01.2009 20:51:34 | Tom Barnig
Am 9. Januar 2009 kam es kurz nach 14 Uhr in der rue Kennedy in Bettemburg zu einem sich extrem schnell entwickelnden Zimmerbrand. Nachdem der Zimmerbrand von der sich im Haus befindlichen Familie entdeckt wurde und der Notruf über die Nummer 112 abgesetzt wurde alarmierte der zuständige Disponent sofort das Einsatzzentrum Bettemburg durch Auslösen einer Alerte Générale sowie der Bereitschaftsdienst des RTW1. Kurze Zeit später rückten das HTLF20 und das TLF2000 aus, gefolgt von GW, LF8, SRW, RTW, KdoF sowie 2 MTW. Beim Eintreffen stellte sich den Einsatzkräften folgende Situation: Vollbrand eines Zimmers im ersten Stockwerk, unklare Situation der anderen Zimmer, starke Rauchentwicklung im Bereich des Dachgeschosses.

Sofort wurde das Einsatzzentrum Düdelingen als Verstärkung nachgefordert und ein erster Angriffstrupp drang unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein. Durch die schnelle Brandausbreitung hatte sich mittlerweile auch das Dach entzündet und das Feuer erfasste bereits das Dachgeschoss des Nachbarhauses. Deshalb wurde ein Aussenangriff über den Garten eingeleitet. Eine hinter dem Haus angebaute Veranda behinderte jedoch die Löscharbeiten in diesem Abschnitt. Um eine Brandausbreitung auf das zu verhindern wurde ein Atemschutztrupp mit Wärmebildkamera und Hi-Press Löschsystem auf dem Speicher des Nachbarhauses bereit gestellt. Das Dach musste mittels Motorsägen aufgeschnitten werden um alle Brandnester zu erreichen. Aber auch im betroffenen Stockwerk gestalteten sich die Löscharbeiten mühsam. Nützlich erwies sich der Gross-Belüfter des CID, welcher die extrem starke Rauchentwicklung im inneren des Hauses zu minderte und somit ein sicheres Arbeiten bei den Nachlöscharbeiten ermöglichte.

Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, konnte jedoch nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Eingesetzt waren rund 45 Einsatzkräfte. Hervorzuheben bleibt, dass im Grossraum Bettemburg-Düdelingen dringend ein TLK 23-12 benötigt, dies als Ergänzung zu der bereits vorhanden Drehleiter. Ausserdem hat sich wiederum die hervorragende Zusammenarbeit der beiden Einsatzzentren ausgezahlt, welche im Ernstfall stets von Vorteil ist und somit ein Plus an Sicherheit für die Einwohner darstellt.

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