Unfall: Lkw kippt auf A3
03.08.2016 20:21:46 | Max Delvaux
|
Am Mittwochnachmittag kam es auf der A3 zu einem Unfall zwischen einem Lkw und einem Pkw. Dabei kippte der Lkw zur Seite. Eine Person zog sich leichte Verletzungen zu. Gegen 16:40 wurden die Rettungskräfte aus Bettemburg und Roeser zu einem Verkehrsunfall auf der A3 alarmiert. Genaue Informationen über Verletzte lagen anfangs nicht vor. Als die ersten Rettungskräfte am Einsatzort eintrafen, konnten sie feststellen, dass ein Pkw sowie ein Lkw in den Unfall verwickelt waren. Bei der Kollision war der Sattelschlepper auf die Fahrerseite gekippt. Der Fahrer des Lkws, welcher beim Unfall leicht verletzt wurde, konnte seine Fahrerkabine mit Hilfe von Ersthelfern verlassen, welche diesen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgten. Er wurde anschließend mit dem Rettungswagen aus Bettemburg ins Krankenhaus gebracht. Die Insassen des Pkws hatten Glück und wurden bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. |
|
||||||||||||||||
![]() Da bei dem Unfall große Mengen Kraftstoff ausgetreten waren, wurde seitens des Einsatzleiters das MZF 2 1 des CIBETT mit Ölbekämpfungsmaterial nachgefordert. Die Bergung des gekippten Lkws stellte sich als umfangreich heraus. Um die Einsatzkräfte bei der Bergung des Lkws zu unterstützen wurde die Berufsfeuerwehr Luxemburg mit Feuerwehrkran sowie "Sauvetage Lourd" nachalarmiert. Der Sattelschlepper musste zuerst vollständig mittels Kran entladen werden, bevor er wieder aufgestellt werden konnte. Nach rund 5 Stunden konnten die Rettungskräfte den Einsatzort verlassen. ![]() Am Einsatzort weilten das Einsatzzentrum Bettemburg mit 2 Rettungswagen sowie HLF 2 1, MFZ 2 1 und 11 Mann, die Feuerwehr Roeser mit HLF 2 1 und GW (8 Mann), die Berufsfeuerwehr der Hauptstadt mit Kran und "Sauvetage Lourd" (5 Mann), die Polizei mit mehreren Streifen und die Straßenbauverwaltung. Für die Dauer der Rettungsarbeiten mussten 2 von 3 Fahrstreifen gesperrt werden. Für die anschließende Bergung des verunfallten Lkws wurde die A3 in Richtung Luxemburg voll gesperrt. Wir möchten uns bei den Ersthelfern für ihr wichtiges Eingreifen bis zum Eintreffen von Rettungskräften bedanken. Der Unfall verursachte einen kilometerlangen Stau, weshalb sich die Rettungskräfte durch den Verkehr kämpfen mussten. Wir möchten noch einmal daran erinnern, im Falle eines Staus auf einer Autobahn umgehend eine Rettungsgasse zu bilden, und diese bis zur Auflösung des Staus gebildet zu lassen. Eine Vielzahl an Fahrern, welche an der Unfallstelle vorbeifuhren filmten oder fotografierten das Ereignis und waren somit nicht mehr auf die Straße fokussiert. Diese gefährdeten dadurch sich selbst und die Rettungskräfte. Wir bitten hier aus Respekt vor den Verletzten und den Einsatzkräften nicht an Unfallorten zu filmen. Danke. Auf der Gegenfahrbahn bildete sich durch zahlreiche Gaffer ebenfalls ein langer Stau. ![]() ![]() Fotos: CIBETT/ Di Millo E. |
|||||||||||||||||



