Großeinsatz wegen Unwetter

07.06.2016 20:59:48 | Max Delvaux

Am Dienstagabend wurde beim Einsatzzentrum Bettemburg Großalarm ausgelöst, unter anderem um die Kollegen aus Esch/Alzette zu unterstützen. Aufgrund des Unwetters kam es hier zu weit über 100 vollgelaufenen Kellern.

Eine Woche nachdem das Unwetter in Bettemburg und der Umgebung für zahlreiche Einsätze sorgte, wurde am Dienstagabend die Region Esch von einem schweren Unwetter getroffen. In kürzester Zeit sammelte sich hier eine Vielzahl an Einsätzen. In Esch waren rund 130 Gebäude von Überschwemmungen betroffen, in einigen Straßen standen in fast sämtlichen Gebäuden Keller unter Wasser.

Um die Kollegen der betroffenen Gebiete zu unterstützen wurde um 19:00 Uhr Großalarm für das Einsatzzentrum Bettemburg ausgelöst. Die Mannschaften des CIBETT sammelten sich im Escher Einsatzzentrum und wurden dann von den Kollegen aus Esch auf die einzelnen Einsätze verteilt. Somit konnten mehrere Schadensgebiete gleichzeitig abgearbeitet werden.

Rund 25-mal musste das CIBETT als Unterstützung wegen vollgelaufenen Kellern eingreifen.

Neben den Pumparbeiten wurden auch rund 450 Sandsäcke durch die Feuerwehr Bettemburg in Esch, Monnerich, Sassenheim und Beles verteilt. Unterstützt wurde das CIBETT durch das WLF (Wechselladerfahrzeug) des CID.

    

In der gesamten Region kämpften zahlreiche Feuerwehrleute gegen die Überschwemmungen, so waren unter anderem die Wehren aus Bettemburg, Esch, Schifflingen, Monnerich, Rümlingen und Kärjeng mit über 90 Mann im Einsatz.

Bettemburg bliebt vom Unwetter verschont. Das HLF 2 1 musste nur einmal ausrücken, um den Rettungswagen aus Sassenheim zu unterstützen.

Das CIBETT war mit HLF 2 1, HLFA 2 1, ULFA 1 1, MZFA 2 1, KDOW 1, KDOW 2, MTW 1 und MTW 2 sowie 33 Mann als Unterstützung vor Ort.

Auch der Dienst in der Region Bettemburg wurde weiterhin durch eine Mannschaft des CIBETT besetzt. Hier standen das HLF 2 1, TMF 2 1 sowie 2 Rettungswagen bereit.

  



Foto: CIBETT