Vor der Übung wurden die Jugendlichen durch Jugendleiter Laurent Bauler eingewiesen und in 3 Gruppen eingeteilt. Ein erster Trupp musste im verrauchten Haus eine genaue Erkundung durchführen und dann die Lage der Verletzten über Funk an die Evakuierungsgruppe durchgeben. 6 weitere hatten dann die Aufgabe die Verletzten möglichst schonend per Korbschleiftrage aus dem Haus zu evakuieren und am Behandlungsplatz den „Sanitätern“ zu übergeben. Diese wiederum mussten die Verletzten kurz untersuchen und Erste Hilfe leisten.
Um die Sicherheit der Kleinen zu jedem Moment gewährleisten zu können wurde jede Gruppe von einem erfahrenen Erwachsenen begleitet, weitere Feuerwehrleute befanden sich im verrauchten Haus.
Unter den neugierigen Blicken ihrer Eltern die ebenfalls zur Übung eingeladen worden waren um einmal einen Einblick in die Aufgaben der Jugendfeuerwehr und der richtigen Feuerwehr zu erhalten, meisterten die Jugendlichen die Übung wie die Großen. Schnell waren die Verletzen gefunden und aus dem Haus evakuiert, und auch die Erste Hilfe klappte problemlos. Zwei Ambulanciers aus dem Einsatzzentrum Bettemburg gaben den Jugendfeuerwehrleuten bereits das ganze Jahr über einen Einblick in die Aufgaben des Rettungsdienstes.
Kommandant Alain Schmit, der sich persönlich ein Bild von der Übung machte, war zu Recht stolz auf „seinen“ Nachwuchs und betonte die Wichtigkeit der Jugendarbeit die hoffentlich in ein paar Jahren neue Verstärkung für die Aktiven bringt.
